Aszendent Waage

Der Waageaszendent liebt Menschen, die offen, direkt und ohne Umschweife das sagen, was sie denken und nicht lange um den heißen Brei herumreden. Er verfügt über Einfühlungsvermögen um Menschen, die sich ihm gegenüber öffnen, nicht zu verletzen. Wo er Offenheit erfährt, kann er ein guter Freund sein. So dürfte auch sein Partner, im Waageaszendent einen Menschen gefunden haben, der nicht nur aus dem eigenen Bedürfnis nach Nähe und Zuwendung, sondern aufgrund des Wunsches, zu geben und Liebe zu schenken, mit ihm zusammenlebt.

fafWaageaszendent sucht den Ausgleich zwischen Herz und Verstand. Der Widder am DC will ihn lernen mit Begeisterung Entscheidungen zu treffen. (Mehr zu Deszendent in Widder weiter unten).

Wenn der Waageaszendent ab und zu einen offenen Konflikt mit seinem Partner austrägt, dann dürfte es manchmal schwierig sein, zu glauben, dass der Waageaszendent wirklich auf Harmonie und Ausgleich bedacht ist. Doch der Schein trügt. Was nach Streitlust aussehen mag, ist beim Waageaszendent in Tat und Wahrheit eben das Bedürfnis nach einer harmonischen Beziehung. In Situationen, in denen er den Eindruck gewinnt, sein Partner würde sich der Verantwortung gegenüber der Partnerschaft entziehen, empfindet der Waageaszendent es als seine Pflicht, sich mit seinem Partner nötigenfalls zu streiten, wenn es ihm auch noch so schwer fallen mag.

Normalerweise ist es aber nicht der Waageaszendent, der die Auseinandersetzung sucht. Er ist eher bereit nachzugeben, sich anzupassen und auch bewusst Ungerechtigkeiten über sich ergehen zu lassen, wenn dies dem Wohl der Partnerschaft dient. Er tut dies jedoch nicht aus einer Schwäche der Abhängigkeit heraus, sondern vielmehr nach dem Motto, wonach es sinnvoller ist, hin und wieder nachzugeben.

Waageaszendent ist geprägt von Grundsätzen, die Lebensgenuss, Lebensfreude, Freundschaft, Gemeinschaftssinn, Ästhetik, Anpassungsbereitschaft, Vermittlung, Zuvorkommenheit und Liebe zu den Menschen in den Vordergrund stellen, wobei er stets Wert auf die Echtheit der Gefühle und eine Übereinstimmung zwischen der inneren Haltung und dem äußeren Verhalten legen sollte. Die Eigenschaft der Diplomatie, wie sie dem Waagezeichen gern zugesprochen wird, hat für ihn nur dann Sinn und Gültigkeit, wenn eine entsprechende, liebevolle innere Haltung und Ehrlichkeit damit einhergeht.

Mehr zum Partnersuchbild und zum Partnerverhalten von Aszendent in Waage verrät der Deszendent in Widder:

Wenn dein Deszendent in Widder ist, dann ist Partnerschaft für dich eine wichtige Sache. Hier lernst du deine Persönlichkeit entfalten. Du schwankst aber in deinen Interessen und weißt nicht immer, ob du nun den führenden Part übernehmen willst oder ob du dich lieber um des Friedens willen, stark anpassen solltest. Dein Gegenüber sollte ein aktiver Mensch sein, mit dem du oft unterwegs sein kannst. Du brauchst viele Kontakte, die auch über die Partnerschaft oder dein Berufsleben hinausgehen.

Im Grunde suchst du nach einem Partner der dich etwas herausfordert, der in dir das Abenteuer, Spannung und Intensität weckt. Du hast ein unübersehbares Harmoniebedürfnis und doch musst du deinen Partner immer wieder neckisch herausfordern. Du willst unterhalten werden und fühlst dich schnell gelangweilt, suchst wieder die Spannung um dann wieder nach Ausgeglichenheit zu streben.

Dein Partner soll galant, anmutig und geistreich sein. Doch das allein würde dir nicht genügen, da braucht es noch eine gute Prise Salz dazu in der Suppe. Da nun Harmonie und Herausforderung nicht unbedingt auf einer Linie sind, wirst du wohl stets ein unruhiges Gefühl von Unzufriedenheit in der Partnerschaft empfinden. Es liegt an dir, ob du dieses Gefühl als Motor für tiefe Einsichten in das Wesen einer Partnerschaft nutzt oder es nur dazu verwendest, einen unbestimmten Groll auf den Partner zu haben.

Du suchst nach der immer spannenden und lebendigen Beziehung. Daher machst du schnell Wind, wenn es in der Partnerschaft zu ruhig wird. Vielleicht stürzt du dich in die Arbeit und bedauerst, dass du nicht so viel Zeit mit deinem Partner verbringen kannst, bist aber mit dieser Situation ganz zufrieden, denn damit fühlst du dich nicht ganz so angebunden und immer noch etwas frei. Diese innere Unruhe, die dir eigen ist, kann zuweilen auch zu unerwartetem Streit führen, vielleicht sogar dann, wenn es eigentlich am Schönsten gewesen wäre und sie sich doch noch so gut verstanden haben.

Dieses Muster entsteht dadurch, dass du zwischen Stolz, Selbstachtung, Durchsetzung und der Notwendigkeit der Anpassung schwankst. Beides ist richtig, beides ist notwendig, aber wo ist das richtige Maß der Dinge? Es brauchst einfach beide Seiten. Vielleicht lebst du sogar auf, wenn die Partnerschaft etwas schwierig ist, wenn die Emotionen stets prickeln. Du magst über Probleme in der Partnerschaft klagen, doch wenn du nach einem Ausbruch dich wieder deinem Partner zuwendest, dann ist das dann umso schöner.

Du kannst nicht leugnen, dass dir ein gewisser Erlebnishunger eigen ist und dass du mit Enttäuschungen nicht so leicht fertig wirst. Voller Begeisterung kannst du dich einerseits für das, was du willst, engagieren, andererseits kannst du derart - und zwar überraschend schnell - ernüchtert sein, dass du dich niedergeschlagen fühlst. So können die Gefühle des Wassers deine Glut der Liebe löschen oder die Hitze deines Feuers das Wasser der Liebe verdunsten lassen. Anders gesagt, dein partnerschaftliches Leben ist ein stetes Wechseln zwischen Ernüchterung und erneuter Begeisterung.

Du kannst in der Partnerschaft sehr viel lernen. Nimm die Herausforderung an und wachse mit der Aufgabe. Nach einer Auseinandersetzung kommt dann wieder der Friede. Du lernst also, nicht aus einem emotionalen Strohfeuer Dummheiten oder falsche Entscheide zu fällen. Und das ist sehr gut für dich.

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